Gütestelle

Staatlich anerkannt im Sinne von § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO

Von der Präsidentin des Landgerichts Stuttgart wurde Frau
Rechtsanwältin Martina Valis
im Sinne des § 794 Abs. 1. Nr. 1 ZPO als Gütestelle des Landes Baden-Württemberg anerkannt.

Was bedeutet das?

Die staatlich anerkannte Gütestelle der Schlichterin hat zum Ziel, durch Vermittlung zwischen den Parteien eine gütliche Einigung der im Streit befindlichen Angelegenheit herbei zu führen.

Der Vorteil eines Verfahrens vor einer anerkannten Gütestelle besteht darin, dass das Verfahren zeitsparend ist, die Güteverhandlung findet oft nur in einem Termin statt. Zudem besteht die Möglichkeit, weitere, während des Güteverfahrens zu Tage getretenen Probleme, zu lösen. Auch ist das Verfahren vertraulich, sämtliche Sitzungen finden nicht öffentlich statt. Im Falle sich die Parteien auf einen Vergleich einigen, so wird dieser von der Gütestelle in einem schriftlichen Vertrag dokumentiert. Aus der protokollierten Vereinbarung kann die Zwangsvollstreckung betrieben werden, Verjährungen werden unterbrochen. Das Verfahren ist zudem kostengünstiger. Die Kosten liegen normalerweise unter denen eines streitigen Gerichtsverfahrens, da lange Vorbereitungszeiten erspart bleiben und nicht nach Streitwert, sondern nach gestaffeltem Stundenhonorar abgerechnet werden.

Verfahrensordnung